Leserbrief zum Artikel „Wer sitzt am nächsten am Wähler?“ vom 22.9.2018

Sehr erfreulich, dass sich so viele interessierte Menschen zur Podiumsdiskussion, veranstaltet vom EBW, gesellt und ihre Fragen gestellt haben.

Wer verhindert war, dem bleibt leider nur die Berichterstattung. Die Kandidatin der ÖDP, Krimhilde M. Dornach, aus Weißenhorn hat sicher nicht den Begriff "Gemeinwohl Ökologie" benutzt, den Herr Carsten niedergeschrieben hat. Die "Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), Gegenstand des ÖDP-Programms, verfolgt den Weg eines guten Lebens für alle Menschen. Ein Leben, das unsere Lebensgrundlagen erhält, Fluchtgründe verringert und Frieden schafft. Die GWÖ ist ein neues ethisches Wirtschaftsmodell. Wie es schon in der Bayer. Verfassung steht, soll jede wirtschaftliche Tätigkeit dem Gemeinwohl dienen. Dazu organisiert sich die Wirtschaft um und erstellt neben der üblichen Bilanz eine Gemeinwohlbilanz. Es geht nicht mehr darum, wie erfolgreich man Gewinne macht, sondern ob familienfreundliche Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, was das Unternehmen für den Klima- und Artenschutz tut und wie es Rücksicht auf Luft, Boden und Trinkwasser nimmt. Danach soll sich künftig auch die Steuerlast berechnen. Das sollte fairer Weise der Leser für seine Wahlentscheidung wissen.

Gabriela Schimmer-Göresz, Weiler/Osterberg


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