ÖDP im Landkreis Neu-Ulm: Gemeinwohl und Klima first!

Kurz war die Verschnaufpause nach Volksbegehren und Europawahl. Der Kreisvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei, ÖDP, im Landkreis Neu-Ulm hat bei seiner Vorstandssitzung vor wenigen Tagen die Weichen für die Kommunalwahl am 15. März 2020 gestellt und sich dabei einiges vorgenommen.

Neben dem Wiederantritt zu den Stadtratswahlen in Illertissen und Weißenhorn wurde einstimmig beschlossen, auch den Neuantritt zur Kreistagswahl engagiert anzugehen. Dies, obwohl das Kommunalwahlrecht an sog. "neue Wahlvorschlagsträger" hohe organisatorische Anforderungen stellt, d.h. eine ÖDP-Kreistagsliste erst dann zur Wahl zugelassen wird, wenn sie von ca. 450 Wählerinnen und Wähler per Unterschrift unterstützt wird. Die ÖDP war vor vielen Jahren im Neu-Ulmer Kreistag vertreten, gilt aber als neuer Wahlvorschlagsträger nachdem der frühere ÖDP-Kreisrat Norbert Poppele aus Unterroth sich seinerzeit der FW-Fraktion angeschlossen hatte.

Der ÖDP-Kreisvorstand ist überzeugt, dass der Neu-Ulmer Kreistag neuen und frischen Wind braucht. Sämtliche Entscheidungen sind künftig ganz im Zeichen der Gemeinwohlökonomie zu fassen. "Global denken und lokal handeln" heiße die Devise, die nichts an ihrer Aktualität verloren habe, so die Kreisvorsitzende Gabriela Schimmer-Göresz. Konsequenter Klimaschutz, nachhaltige Ressourcennutzung, Energie- und Verkehrswende, Flächensparen, Artenschutz, Maßnahmen zur Stärkung regionaler Märkte und vieles andere mehr, habe für die ÖDP absolute Priorität. "Wir müssen unsere Region widerstandsfähig machen und dabei alle mitnehmen", so die Kreisvorsitzende.

Auch eine Liste zum Neu-Ulmer Stadtrat ist in der Überlegung. Ein erstes Gespräch mit potentiellen Partnern und Kandidaten steht in Kürze an.

Die nächsten Wochen will die ÖDP nutzen, um Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahllisten anzusprechen. Dabei will die ÖDP ganz besonders der jungen Generation die Möglichkeit einräumen, nicht nur zu demonstrieren, sondern ganz aktiv Kommunalpolitik vor Ort mitzugestalten. "Wir bieten jedem Interessierten, Frauen wie Männer, jung oder älter die Möglichkeit, sich aktiv kommunal einzubringen und dadurch die repräsentative Demokratie zu stärken und gegen Anfeindungen von rechts zu verteidigen.

Wer mehr erfahren möchte, kann sich unter infooedp-neu-ulm.de melden.

 


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