Stimmkreis 713 rüstet sich für die kommenden Wahlen

Krimhilde Dornach, Weißenhorn, kandidiert für den Landtag, Ulrich Hoffmann, Stadtrat Weißenhorn, für den Bezirkstag

Die Fachlehrerin für Musik, Krimhilde Dornach aus Weißenhorn wurde zur Direktkandidatin im Stimmkreis 713 Neu-Ulm nominiert. Sie bewirbt sich für die Ökologisch-Demokratische Partei um einen Sitz im nächsten Landtag. Zum Direktkandidaten für den Bezirkstag wurde der Dipl.Theologe und Stadtrat, Ulrich Hoffmann, ebenfalls Weißenhorn, gekürt. Klaus Vidal aus Pfaffenhofen wird als Listenkandidat für den Landtag und Susanne Kuderna-Demuth, Weißenhorn, als Listenkandidatin für den Bezirkstag vorgeschlagen.

Krimhilde Dornach stellte sich in ganz besonderer Weise den stimmberechtigten ÖDP-Mitgliedern vor. Mit Gitarre und begleitet von zwei Trommeln trug sie „Krimi’s Wahlsong“ vor. Sie sang in e-moll von Raubtierkapitalismus, Lobbyismus, Profitgier und Macht, einem System, das krank mache. Sämtliche Probleme der Gegenwart fanden Einzug in das Lied: Zeitarbeit, Kinderarbeit, Pflegenotstand, Altersarmut, Massentierhaltung, unbezahlbarer Wohnraum, krankes Gesundheitssystem, Waffenexporte, Ausbeutung, Hunger und unfaire Handelsabkommen, Finanzblasen und Korruption. „Wir brauchen eine Politik, die allen Menschen dient und Wirtschaft mit Ökologie verbindet. Bayern muss zum Vorreiter in Sachen Gemeinwohl-Ökonomie werden“, so Krimhilde Dornach. Sie beklagt die Chancenungerechtigkeit insbesondere bei der Bildung und will sich für kleinere Klassen und eine zweite Kraft in jeder Grundschulklasse einsetzen. Leidenschaftlich nimmt die ÖDP-Kandidatin die völlig verfehlte Landwirtschaftspolitik zulasten der Bauern, ihrer Familien, der Verbraucher und der biologischen Vielfalt ins Visier. „Die derzeitige Landwirtschaftspolitik ist der absolute Wahnsinn, kostet Milliarden, ruiniert die Lebensgrundlagen und bringt unvorstellbares Leid für Menschen in Afrika und Brasilien“, resümiert Dornach. „Damit legen wir den Grundstein für weitere Flüchtlinge. Die ÖDP steht für eine nachhaltige Landwirtschaft, für Tier- und Menschenschutz, übernimmt Verantwortung für die Eine Welt und für einen vernünftigen Umgang mit Steuergeldern."

Dornach spricht sich für konsequentes Flächensparen aus. „Gleichwertige Lebensbedingungen herrschen nicht, wenn per Landesentwicklungsprogramm die gleichmäßige Betonierung von Stadt und Land erleichtert wird“, so die ÖDP-Kandidatin kritisch. Sie geht dabei mit Söder und der CSU hart ins Gericht: „Wer seit Jahrzehnten alleine regiert, hätte all die Themen hinter den jetzigen Versprechungen bereits zufriedenstellend lösen können. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen, nicht an ihren wohlfeilen Ankündigungen“, so Dornach. Klaus Vidal brach für den Wald als Öko-System eine Lanze und erklärte der rücksichtslosen Verwirtschaftlichung eine klare Absage.

Für Bezirkstagskandidat Ulrich Hoffmann liegen die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit in der Umwelt- und Sozialpolitik. Dort im Besonderen in der Familienpolitik. Er will das bayerische Betreuungsgeld in ein Fürsorgegehalt umwandeln. „Bayern braucht mehr Familien-Gerechtigkeit“, so sein Credo. Sein besonderes Interesse gilt der Heimatpflege. Neben ökologischen und sozialen Themen, stehen Fragen zur Gesundheits-, Pflege-, Bildungs- und Kulturpolitik für Hoffmann an oberster Stelle.


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