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Pressemitteilung

Globaler Erdüberlastungstag am 2. August

„Wir beobachten seit Jahren die Entwicklung und können nur staunen, ob der halbherzigen Handlungsbereitschaft der politisch Verantwortlichen, der gesellschaftlichen Akteure sowie vieler BürgerInnen. Dies, obwohl uns junge Menschen in drastischer Art und Weise die rote Karte zeigen. Als ökologische Partei werden wir alljährlich auf den Erdüberlastungstag hinweisen und wirksame Maßnahmen einfordern, damit Zukunft für die nächsten Generationen bleibt“, so die ÖDP-Kreisvorsitzende und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, Krimhilde Dornach, Weißenhorn. „Genug der Worte. Schnelles und mutiges Handeln ist überfällig.“

Weltweite Kampagne

Der Erdüberlastungstag ist eine Kampagne der Organisation Global Footprint Network, einer in den USA und der Schweiz ansässigen Denkfabrik. Diese benennt jährlich den Stichtag, ab dem die Bevölkerung eines Landes und des Planeten alle natürlichen Ressourcen verbraucht hat, die im Laufe eines Jahres erzeugt werden können. Seit 1970 übersteigt der Verbrauch die Ressourcen, die die Natur zur Verfügung stellen kann. „Ab dem 3. August leben wir global – national bereits seit dem 6. Mai - auf Pump, auf Kosten kommender Generationen und der Menschen im globalen Süden, die deutlich weniger verbrauchen, aber stärker von den klimatischen und ökologischen Folgen betroffen sind“, so Dornach.

Gemeinwohl als Basis für Ökologie und Demokratie

„Es geht nicht nur um das Klima. Die ökologischen Grenzen der Erde sind klar umrissen und es besteht dringender Handlungsbedarf auf allen Ebenen. Wir müssen ressourcensparender leben und wirtschaften und vor allem das fossile Zeitalter schneller beenden. Der ökologische Fußabdruck der Menschen und der Wirtschaft muss deutlich verkleinert werden. Dornach benennt verschiedene Handlungsfelder: Konsum, Energie, Verkehr, Reisen, Landwirtschaft, Ernährung u.a.m. „Wir brauchen dringend eine umfassende Ökologie des Alltagslebens, eine generationen- und länderübergreifende Gerechtigkeit und das Prinzip des Gemeinwohls“, wie schon von Papst Franziskus formuliert. Dies müsse endlich, so die ÖDP-Politikerin, bei den politisch Verantwortlichen, vor allem den sog. C-Parteien und bei uns allen ankommen. Der große Wandel zur Rettung des Planeten muss ohne Rücksicht auf finanzstarke und spendenfreudige Lobbyisten auf den Weg gebracht werden.

 

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